vorher-nachher: Schubladenschrank mit neuem Sockel

Dieser Schubladenschrank stammt ursprünglich aus einer alten Motorradwerkstatt – und war alles andere als wohnzimmertauglich. Genau solche Fundstücke liebe ich, denn sie bringen Charakter, Geschichte und enormes Upcycling-Potenzial mit. Dieses Projekt ist eines der 14 Makeover aus meinem ersten Buch „Aufgemöbelt! Vom Flohmarktfund zum Statement Piece“.

Als ich den Schrank gekauft habe, fehlte die Rückwand, eine Schublade war verschwunden und der Korpus war voller Löcher, herausstehender Nägel und Gebrauchsspuren. Statt Ersatzteile zu suchen, habe ich eine nachhaltige Lösung gewählt: Unten am Schrank wurde ein Stück Holz abgetrennt – und aus genau diesem Material entstand die neue Schubladenfront. So passt die Maserung perfekt zum Original und die Reparatur bleibt optisch stimmig.

Anschließend bekam der Schrank einen neu angefertigten Sockel, der in Anthrazit lackiert wurde. Dadurch wirkt das Möbel stabiler, hochwertiger und schließt optisch sauber nach unten ab. Der Korpus wurde verspachtelt, geschliffen und in einem satten Grünton lackiert – ein moderner Kontrast zum warmen Holz der Schubladen.

Die Schubladen selbst wurden mit Antikwachs behandelt, damit die Oberfläche wieder Tiefe und Wärme erhält. Auch der fehlende Griff wurde nachgebaut, sodass der Schrank heute wieder vollständig und funktional ist. Ein perfektes Beispiel dafür, wie aus Werkstattmöbeln ein echtes Statement Piece werden kann.

 

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